Im Gegensatz zu Gesundheits- und Pflegeassistenten sind Alltagsbegleiter oder eine Betreuungsassistentin nicht für ihr körperliches Wohl, sondern für das allzu oft stiefmütterlich behandelte emotionale oder seelische Wohl eines Pflegebedürftigen zuständig.

 

Aus Präsenzkraft wird Betreuungsassistentin

 

Um Menschen in Pflege im Alltag begleiten zu können, muss auch eine Qualifizierung erfolgen, die dazu befähigt, als Betreuungsassistentin arbeiten zu können.
Alltagsbegleiter lernen Grundsätzliches aus dem Bereich Pflege, Betreuung und Hygiene, um im Falle eines Bedürfnisses nicht hilflos zu sein. Tatsächlich zuständig ist ein Alltagsbegleiter oder eine Betreuungsassistentin allerdings nicht für Pflege, sondern hauptsächlich für hauswirtschaftliche Tätigkeiten oder für den sozialen Kontakt und das soziale Umfeld des Patienten.

Was leisten Alltagsbegleiter?

 

Alltagsbegleiter und Betreuungsassistenten leisten wertvolle soziale Arbeit: sie unternehmen etwas mit den Pflegebedürftigen oder anderweitig Betreuten, unterhalten sie im klassischen Sinn und nehmen dadurch nicht nur pflegenden Angehörigen eine Last von den Schultern, sondern tragen dadurch auch dazu bei, Alterseinsamkeit oder soziale Isolation zu verhindern.
Für den Gemüts- und damt Gesundheitszustand eines zu Pflegenden ist das eine unermesslich positive Unterstützung.

 

Grundlagen für eine Betreuungsassistentin

 

Über den §87b des elften Sozialgesetzbuches (§87b SGB XI) wurde durch das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz der Beruf der Betreuungskraft geschaffen, der in stationären und teilstationären Pflegeinrichtungen eingestellt wird. Die Berufsbezeichnung lautet vollständig: Betreuungskraft oder Seniorenbetreuer bzw. Alltagsbegleiter gem § 87b SGB XI

Wenn der Pflegebedürftige nicht stationär oder teilstationär betreut wird, sondern privat gepflegt wird, werden die Leistungen einer Betreuungsassistentin von den Pflegekassen übernommen.

 

Konkrete Arbeitsaufgaben einer Alltagsbegleitung

 

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der Betreuungsassistentin oder dem Alltagsbegleiter nicht um eine pflegerische Arbeit, sondern um die Unterstützung bei Alltagsgestaltung und –bewältigung.
Das heißt der Gepflegte wird stundenweise begleitet und beschäftigt in Form von: Spaziergängen, Spielen, Besuch von Senioren- oder Interessensgruppen, Hilfe im Haushalt oder Garten, Malen und Basteln, Ausüben anderer Hobbies, Kochen und Backen, Musik hören oder selbst produzieren (singen/ Instrumente spielen), Besuche kultureller Veranstaltungen, gemeinsames Lesen oder Vorlesen, Pflege und Fütterung von Haustieren.

 

Über diese konkreten Tätigkeiten hinaus geht es bei der Alltagsbegleitung und Betreuungsassistenz allerdings auch um psychische Unterstützung. So sollen Betreuungsassistentin und Alltagsbegleiter Orientierung geben, Ängste erkennen und mildern, Erwartungen und Wünsche des Pflegebedürftigen berücksichtigen und einbeziehen, ggf. erfüllen, Fähigkeiten und Befindlichkeiten des Patienten müssen erkannt und gefördert oder berücksichtigt werden.

 

Mit der Vorbereitung auf das Alter kann man nie zu früh beginnen, um im Fall der Fälle die richtigen Informationen direkt zur Hand zu haben.
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Eine Betreuungsassistentin erbitten und bezahlen

 

In stationären oder teilstationären Pflegeeinrichtungen werden Alltagsbegleiter und Betreuungsassistenten vom Träger der Einrichtung angestellt und bezahlt.
Für privat Betreute erfolgt ein Ausgleich durch die Pflegekassen im Rahmen zusätzlicher Betreuungs- und Entlastungsleistungen (s. Artikel). Es werden monatlich 125€ geleistet.
Es ist allerdings auch möglich, einen Alltagsbegleiter oder eine Betreuungsassistentin als Urlaubsvertretung über die Verhinderungspflege abzurechnen.